Was ein Wild Child wirklich ausmacht, warum es keine Diagnose braucht – und wie du als Elternteil mit der Intensität achtsam umgehen kannst.

Hast du ein Wild Child?

Ein Wild Child ist 150% immer.

Es ist irre laut oder extrem schüchtern, blind vor Wut oder überschäumend vor Freude, es liebt mich gerade über alles oder es hasst mich abgrundtief, es ist vollkommen autonom und selbständig oder weicht nicht von meiner Seite, es erfindet die fantasievollsten Spiele oder stirbt vor Langeweile, es sucht immer die nächste Herausforderung oder ist komplett reizüberflutet.

Manches Wild Child tendiert zur einen oder zu anderen Seite. Andere vereinen alles in sich.

Wenn du ein Wild Child hast, dann weißt du wie anstrengend es sein kann. Die Intensität ist wunderbar und gleichzeitig kann sie alles in Anspruch nehmen. Als Eltern eines Wild Childs hat man oft das Gefühl, es ist kaum noch etwas von einem selbst übrig. Alle Zeit, alle Energie, alle Gedanken fließen zum Wild Child. Und das kann auf Dauer nicht funktionieren. 

Es gab schon viele Begriffe für das Wild Child: Spirited Child, gefühlsstarkes Kind, Hoch x Kind. Auch Begriffe wie Hochsensibilität, Hochbegabung, ADHS, Autismus und Neurodivergenz spielen hinein. Warum dann also nicht die Dinge direkt beim Namen nennen?

1. Weil ich meine Arbeit nicht an Diagnosen festmache.

Und das heißt keineswegs, dass ich gegen Diagnosen bin. Überhaupt nicht! Ich weiß nur aus eigener Erfahrung wie schwer es sein kann, eine Diagnose zu bekommen. Und ich weiß auch, dass viele Eltern damit hadern eine Diagnose für ihr Kind stellen zu lassen. Für beide Seiten kann es wichtige Gründe geben. Aber ich sehe mich nicht in einer Position das zu beurteilen, noch brauche ich es, um Hilfe zu geben. 

2. Weil es das Kind in seiner Natur beschreibt.

„Stay wild child.“ War viele Jahre lang mein Mantra. Immer wenn ich mich daran erinnern wollte, dass es mir nicht darum geht meine Kinder irgendwie zu verändern. Den Weg und das Leben für sie und uns als Familie leichter machen, ja, das wollte ich. Aber niemals ihr Wesen verändern. Dieser Ansatz entspricht auch der positiven Psychologie und ist ein Grundsatz meiner Arbeit. 

Denn auch wenn das Wild Child so fordernd ist und uns sprichwörtlich auf einen Wild Ride schickt, gibt es Möglichkeiten das Leben so zu gestalten, dass es harmonisch ist

Eine davon ist, die Perspektive zu verändern, weg von den Defiziten und hin zu den Stärken

Andere liegen in starken Beziehungen, funktionierenden Routinen, dem eigenen Mindset und oder dem Erkennen, dass man nicht alleine ist auf diesem Weg.

Wenn Du dir Unterstützung in deinem Alltag mit Wild Child wünschst, kannst du dir gerne einen kostenlosen Kennenlern-Termin buchen oder dich dem Wild Child Circle anschließen. Unsere Online Community für Eltern neurodivergenter und hochbegabter Kinder, in der es genau darum geht: Den Alltag als Wild Child Familie leichter und harmonischer zu machen.

Ich freue mich, wenn wir uns auf dem ein oder anderen Weg begegnen.

Ich begleite Eltern neurodivergenter und hochbegabter Kinder mit einem positiv-psychologischen, ressourcenorientierten Ansatz. In meiner Arbeit verbinde ich Fachwissen zu Neurodivergenz mit Intuition, Haltung und dem Fokus auf Selbstwirksamkeit – für mehr Klarheit, innere Ruhe und Leichtigkeit im Familienalltag.

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